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Aus Angst passe ich mich lieber an

17. August 2023, Denise Ruttimann

Aus Angst passe ich mich lieber an

Werde ich noch geliebt, wenn ich so bin, wie ich wirklich bin?

Dies scheint eine der wichtigsten Fragen auf unserem Weg in unsere Kraft, in die Selbstwirksamkeit und Authentizität. Was passiert, wenn ich mich wahrhaftig zeige?

Wie stark sind wir abhängig davon, ob andere uns lieben? Halten wir Konflikte überhaupt aus oder passen wir uns lieber an oder verstellen uns, um Ablehnung oder Trennung zu vermeiden?

Als Kind sind wir abhängig von unserer Bezugsperson. Diese überlebenswichtige kluge Abhängigkeit führt dazu, dass wir als Kind die Beziehung über uns und unsere Bedürfnisse stellen (müssen). Verschiedene Strategien wie «Teile von uns abspalten, Bedürfnisse zurücknehmen, uns anpassen oder sogar uns so verstellen, dass die Beziehung erhalten bleibt» sind kindliche Muster.

Diese Strategie kann uns als Erwachsene wieder begegenen, indem wir glauben, dass unsere Erwartungen zu hoch sind, bzw. dass wir endlich lernen sollten, keine Erwartungen zu haben.

Als Erwachsene sind wir nicht mehr "abhängig" von der Beziehung zu unserem Gegenüber. Trotzdem begegnen uns in Stresssituationen immer wieder gerne die lieben bekannten Muster, die damals sehr dienlich waren. Wir passen uns zu unseren Ungunsten an, verstecken unseren wahren Kern oder verneinen unsere Bedürfnisse, meist unbewusst. Dies braucht Kraft, ermüdet und erschöpft uns und lässt uns innerlich leiden.

Es geht darum, dass wir erkennen, dass wir nicht mehr abhängig sind von unserem Gegenüber, dass wir nicht sterben, wenn wir nicht geliebt werden von jemandem und dass nicht jede Beziehung in Brüche geht, wenn wir sind, wie wir wirklich sind. Das «Entweder – Oder-Prinzip» aus Kindheitstagen ist nicht mehr real. Es geht um Gleichzeitigkeit. Wir können uns selbst sein und gleichzeitig anerkennen, dass da ein paar Befürchtungen kommen. In dieser Gleichzeitigkeit werden wir neue Erfahrungen machen, z.B. dass wir nicht zwingend verlassen werden oder nicht mehr geliebt werden, wenn wir uns authentisch zeigen. Und selbst, wenn uns jemand nicht mehr lieben würde, ist das nicht mehr lebensbedrohlich. Wir haben als Erwachsene Ressourcen.

Wir müssen nicht immer wieder dorthin gehen, wo Türen verschlossen sind. Diese Verhaltensweise ist ein altes Programm, das uns vorgibt, ein bekanntes Muster zu wiederholen, sei sicherer, als etwas Neues auszuprobieren. Wir können auch dahin gehen, wo Türen offen sind. In unserer Selbstwirksamkeit haben wir verschiedene Wahlmöglichkeiten.

Gerne unterstütze ich dich auf deinem Weg in deine Authentizität, in deine Kraft, in der du selbstwirksam deine Entscheidungen triffst.

Herzlich, Denise

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